Blasenkrebs

In Deutschland erkranken jährlich ca. 20000 Menschen an Blasenkrebs. Ältere Menschen sind eher betroffen als jüngere, Raucher eher als Nichtraucher.

 

 

Risikofaktoren

 

  • Rauchen
  • Alkohol
  • Haarfärbemittel
  • Umgang mit Chemikalien

 

 

Symptome

 

  • Blut im Urin
  • Schmerzen im Unterbauch (meist relativ spät)
  • Gewichtsverlust (meist spät)
  • Urintrübung

 

Bei den oben genannten Symptomen sollte ein Urologe aufgesucht werden. Dieser stellt mittels Urindiagnostik, Ultraschall und Blasenspiegelung (Zystoskopie) eine gesicherte Diagnose. Ergänzend steht auch der Blasentumorschnelltest BTAstat zur Verfügung.

 

Die Medizin unterscheidet zwischen zwei Arten von Blasenkrebs:

 

1. der oberflächliche Krebs

 

Der oberflächliche Blasentumor wird endoskopisch mittels einer TUR-Blase entfernt. Er tritt jedoch gerne erneut wieder auf, was regelmäßige Kontrollen durch den behandelnden Urologen und gegebenenfalls weitere Operationen nötig macht. Auch kann mittels medikamentöser Therapie das schnelle Auftreten erneuter Tumoren hinausgezögert oder verhindert werden.

 

2. der aggressive Blasentumor

 

Er hat meist die Entfernung der Blase zufolge (Zystektomie), so dass der Urin im Anschluss in einen Beutel abgeleitet oder eine künstliche Blase konstruiert werden muss.