Prostatakrebs

Prostatakrebs ist in Deutschland unter Männern die häufigste Krebserkrankung. Pro Jahr werden nach Angaben des Robert Koch-Instituts bundesweit etwa 63.400 Neuerkrankungen diagnostiziert.

 

Der bösartige Prostatakrebs bereitet im Frühstadium keine Beschwerden und wird daher häufig erst im späteren Stadium diagnostiziert. Er ist derzeit nach Lungen- und Darmkrebs die dritthäufigste tödliche Krebserkrankung bei Männern. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind die einzige Möglichkeit, die Erkrankung rechtzeitig zu erkennen und damit erfolgreich therapierbar zu machen.

 

Im späteren Verlauf lassen unspezifische Beschwerden den Patienten zum Arzt gehen wie:

 

  • Gewichtsverlust
  • Knochenschmerzen
  • Blut im Urin
  • Beschwerden beim Stuhlgang
  • Blasenentleerungsstörungen
  • Harnverhalt

 

Stellt der behandelnde Arzt anhand von Gewebeproben einen bösartigen Prostatatumor fest, stehen zahlreiche Therapien zur Behandlung zur Verfügung, die einzeln oder in Kombination angewandt werden, abhängig vom jeweiligen Tumorstadium:

 

  • Strahlentherapie
  • operativer Eingriff
  • medikamentöse Therapie / antihormonelle Therapie
  • Chemotherapie
  • engmaschige Beobachtung der Erkrankung

 

Wie bei jeder Krebserkrankung ist eine regelmäßige Vorsorge die beste und sicherste Möglichkeit, es nicht zu einem aggressiven und damit schwer bzw. unheilbaren Stadium der Erkrankung kommen zu lassen.